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Vorankündigung:
17. PULSAR-KONGRESS
HEILKUNST & ENERGIEARBEIT
8. - 10. 4. 2011 in Graz
im Hotel Novapark
Geplante
ReferentInnen: Keith Sherwood, Noreia, Harald Wessbecher, Ravi Roy,
Carola Lage-Roy, Christine und Robert Salopek, Mag. Eva Auer-Fillafer,
Andrea Dinkel, Dr. Max Segeth usw.
Rückblick:
16. PULSAR-KONGRESS
HEILKUNST & ENERGIEARBEIT
16. - 18. 4. 2010 in Graz
Folgende
ReferentInnen haben an diesem Kongress teilgenommen:
Ravi
Roy (Indien, D) * Keith Sherwood (USA) * Paul Skorpen (GR, D) * Dr. med.
Ewald Töth (A) * Dr. med. Klaus Bielau (A) * Harald Wessbecher (CH)
* Dr. Jeet Liuzzi (D) * Dr. jur. Manfred Schiffner (A) * Sandra Roszmann
(A) * Marie-Christine Tschofen (A) * Bruno Würtenberger (CH) * Dr.
Robert Ennemoser (A) * Noreia´LUNAVA (Hebeler) (D) * Sironjas Sananda
(D) * Hanni Reichlin-Meldegg (A) * Christina Soraia (D) * Sandra Roszmann
(A) * Michael McBride (USA, D) * Anna Laszlo (Teneriffa) * Eva-Maria Morokutti
(A) * Renate Hechenberger (A) * Thomas Müller (D) * Burgi Sedlak
(A) * Divo Köppen-Weber (D) * Hanni Reichlin-Meldegg (A) * Stephan
Dalley (D) * Roland Sprung (D) * Dr. med. Fritz Roithinger (A) * Burgi
Sedlak (A) * Hermann Meyer (D) * Alois Drumbl (A) * Michael Montgomery
Daxl (D) * Marlene Sailer (D) * Gernot Haas (A) * Dr. med. Herbert Untner
(A) * Dr. Elfrida Müller-Kainz (D) * Angelika Thurner (D, A) * Yod
Udo Kolitscher (A) * Hermann Meyer (D) * Carola Lage-Roy (D) Dr. Amelie
Schenk (D):
Programm
hier zum Downloaden
Kongressrückblick
vom 16. PULSAR-Kongress
(von Dr. Marlis Bach):
Die Besucheranzahl war in Summe etwa dieselbe wie 2009, jedoch haben
sich die Teilnehmer verstärkt für die Zusatzveranstaltungen
entschieden, sodass tagsüber der Besucherstrom geringer war.
Harald Wessbecher hielt einen aufschlussreichen Eröffnungsvortrag.
Als Heiler tritt er allgemein wenig in den Vordergrund, obwohl er darin
außergewöhnliche Fähigkeiten besitzt. Am spannendsten
war für mich ein Beispiel, in dem er von einem Klienten mit einer
bestimmten Krankheit erzählt und dem er die Frage gestellt hat, was
er mit der wiedergewonnenen Gesundheit eigentlich anstellen will. Dieses
Leben hatte ihn ja krank gemacht, warum will er es also wieder haben.
Die mangelnde Lebensenergie - ein Leben mit zu wenig Freude - hat letztendlich
zur Krankheit geführt. Harald Wessbecher empfiehlt, das zu tun was
einem wirklich Freude bereitet und das zu unterlassen, was die eigene
Lebensenergie schwächt. Er weiß von etlichen schwerkranken
Menschen, die endlich angefangen haben, das zu tun, was sie wirklich begeistert,
und wurden daraufhin tatsächlich gesund. Natürlich sollte man
diese Lebenshaltung beibehalten, ansonsten rutscht man wieder in das alte
Fahrwasser und man hat erlebt, wohin es geführt hat. In diesem Vortrag
sehe ich die Quintessenz seiner Bücher und Seminare.
Ähnlich prägend war für mich auch der erste Teil des Vortrags
von Bruno Würtenberger. Auch hier erkannte ich so etwas
wie eine Quintessenz von seinen Aussagen. Den inneren Frieden kann einem
niemand geben, man kann ihn nur in sich selbst finden. "Bist du immer
noch abhängig davon, was andere über dich sagen und über
dich denken?" - Diese Frage wirft einem augenblicklich auf den Boden
der Realität. Wie soll man denn den inneren Frieden erlangen, wenn
man so abhängig ist von anderen? Adäquat bringt er die Frage
um die Selbstverantwortung auf den Punkt. Solange wir irgendjemand oder
irgendetwas anderem als uns selbst die Schuld für Probleme geben,
leben wir nicht in der Selbstverantwortung. Hart ausgedrückt: Wem
ein Schicksalsschlag widerfährt, der hat dies auch so gewollt. Sich
dessen bewusst zu werden, ist jedoch alles andere als einfach. Fangen
Sie an, die Schuld ab sofort immer nur bei sich selbst zu suchen? Doch
Achtung: Selbstverantwortung bedeutet in jedem Fall die Verantwortung
(negativ gesehen die Schuld) für sein Leben zu übernehmen, ohne
wenn und aber und ohne Ausnahme. Das Leben spielt sich übrigens im
Augenblick ab und nicht in einem "Wenn dann"-Leben. "Wenn
ich mehr Geld hätte, wäre ich so glücklich und würde
dieses und jenes tun." Bruno Würtenberger lässt keinen
Zweifel daran, dass das Leben im Hier und Jetzt geschieht, was die meisten
ja aus Büchern, Seminaren und Vorträgen bereits eh schon wissen.
Das Thema Selbstverantwortung spielt auch beim Vortrag "Beziehungsdrama
oder Liebesabenteuer?" von Yod Udo Kolitscher eine
zentrale Rolle. "Für eine Beziehung ist man zu 100 Prozent selbst
verantwortlich." Dieser Satz besagt eigentlich schon alles. Doch
um uns diese Wahrheit verdaulicher zu machen, hat er den Vortrag mit Möglichkeiten
für das Verstehen versehen. Für unverbesserliche Romantiker
kann dieser Vortrag eine harte Nuss darstellen. Er erklärt die leidenschaftliche
Anziehung als eine Projektion. Zu Beginn einer Beziehung sind es die positiven
Projektionen, die einem beschäftigen und an denen man wachsen kann,
und später sind es die negativen Projektionen, die oftmals einer
Beziehung zu schaffen machen. Das, was man im anderen bewundert, befindet
sich in einem selbst. Es handelt sich um eine Eigenschaft, die man noch
nicht entwickelt hat, die aber in einem schlummert und ans Licht gebracht
werden will. Im Laufe der Jahre erkennt man die negativen Seiten am anderen,
welche auch immer nur ein Hinweis auf die eigenen Mängel sind. Yod
Udo Kolitscher empfiehlt, die Projektionen Schritt für Schritt zurückzunehmen.
Dies legt den Grundstein für eine haltbare langfristige Beziehung.
Wenn man dies ernst nimmt, ist man so damit beschäftigt, die Projektionen
zurückzunehmen, dass man gar nicht nach möglichen anderen Partnern
zu schielen braucht. Es genügt, die Lernsituation anzunehmen, mit
der man schicksalshaft konfrontiert wurde. Löst man seine Lebensthemen
nicht auf, begegnet man bei einem neuen Partner wieder derselben Situation,
also der gleichen Lernmöglichkeit mit einem anderen Menschen. Wenn
man nicht in die Selbstverantwortung gehen möchte, braucht man nur
jedes Mal davon zu laufen, wenn dieselbe Konstellation auftritt. Umgekehrt
verspricht ein ehrlicher Umgang mit den eigenen Projektionen die Möglichkeit
für eine positive Langzeitbeziehung, eine Beziehung, in der jeder
seine Lernschritte erledigt.
Ich möchte mit bei allen ReferentInnen und Kongressteilnehmern bedanken
und hoffe, dass dieser Kongress mit vereinten Kräften im nächsten
Jahr wieder voll erblühen kann.
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