Pferde, Enten usw. ziehen Besucher in ihren Bann Ein Platz für Tiere


Ute Pfersman

Wien ist nur 50 Kilometer entfernt und doch kennt kein Wiener den Namen Ramsau. Verschlägt es dann doch jemanden hierher, kann sich niemand einem unerwarteten Reiz entziehen. Steigt man aus dem Auto, geht jeder, wie von einem Magneten angezogen, zu einem freundlich blickenden, braunen Pferd. Es strahlt Ruhe und gleichzeitig Selbstbewusstsein aus. Neugierig blicken zwei große dunkle Augen auf den unbekannten Fremden. Der kleine Hengst zieht jeden Menschen in seinen Bann. Gleichgültig, ob Baby, Kind oder Erwachsene, jeder muss einfach die Hand ausstrecken und die samtige, weiche Nase berühren. Die ungeteilte Aufmerksamkeit des neugierigen Pferdes wirkt wie ein Magnet auf jeden Ankommenden. Die Menschen müssen einfach das weiche Fell berühren.

Ein freundlich blickendes, braunes Pferd, ein kleiner Hengst, zieht jeden Menschen in seinen Bann.

Ob kleine oder große Besucher, keiner kann sich diesem Zauber entziehen. Diese Anziehungskraft ist schwer zu erklären. Ist es die Schönheit des Tieres, seine Ausstrahlung, seine Ruhe, sein Selbstbewusstsein, seine warme Farbe oder einfach seine unerklärliche Energie?

Jeder Besucher findet andere Worte dafür. Manche Menschen halten ihn für ein kleines Fohlen, manchmal auch für eine Stute. Etwas ist aber bei allen gleich. Sie haben denselben strahlenden Blick und ein freundliches Lächeln im Gesicht. Sogar der Postbote wirkt erstaunlich entspannt. Diese eindeutige Energie verändert jeden Ankommenden. Sogar die Kinder reißen sich von den Eltern los, um dem Pferd noch schnell Gras oder Löwenzahn zu pflücken. Es wurde dabei noch nie ein Kind gezwickt oder gebissen.

Manchmal wackeln dann drei dicke, weiße Enten durch den Garten über die Wiese. Das ist natürlich besonders lustig. Sie lassen sich durch nichts und niemanden stören. Sie sind so groß und selbstbewusst, dass sie oft für Gänse gehalten werden. Gibt es Futter für die drei schwerfälligen, behäbigen Enten, zeigt sich ihre wahre Energie. Es geht ganz schön lustig zu. Sie plustern sich auf, schnattern und führen sich erstaunlich kämpferisch auf. Da wird geschimpft, gestoßen, gezwickt und um jeden einzelnen Bissen gerangelt. Jeder Besucher würde glauben, es stehe mindestens eine Hungersnot bevor.

Nicht jedes Huhn lässt sich freiwillig vom „Herrn des Hauses“ decken.

Geht man ein paar Meter weiter, kommen viele schwarze und bunte Hühner auf die Besucher zu. Da ist eindeutig Neugier im Spiel. Futter haben alle genug zur Verfügung, aber es könnte ja etwas Neues, Interessantes geben. So viel geballte Energie ist für Stadtmenschen ziemlich verwirrend. Da wird gegackert, aufgeplustert, übertrumpft und jeder zeigt sich von der besten Seite.

Der arme, gestresste Hahn versucht, seine Frauen zu beschützen. Er wirkt dann völlig überfordert und bemüht sich, seine Autorität zu demonstrieren. Die Damen in seinem Harem ignorieren sein aufgeplustertes Verhalten. Er möchte Ordnung und Ruhe erreichen, aber meist ist er völlig am Ende seiner Kräfte. Seine Energie scheint oft verbraucht zu sein, er kämpft jedoch weiter und versucht, seine Pflicht zu erfüllen. Solch ein durchgeknallter Haufen „Weiber“ kostet ihn ganz offensichtlich seine Kraftreserven. Er ist noch relativ jung, aber inzwischen stehen ihm schon die „Haare“ zu Berge. Ein Hahn im Hühnerhaus ist wirklich nicht zu beneiden. Zusätzlich muss er noch seine Pflicht erfüllen, und das ist noch viel anstrengender. Sollte jemand einen Hahn beneiden, befindet er sich völlig im Irrtum. Für den Nachwuchs zu sorgen, ist sicher sehr harte Arbeit. Nicht jedes Huhn lässt sich freiwillig vom „Herrn des Hauses“ decken. Sie machen ihm zwar alle schöne Augen, aber wenn es zur Sache geht, muss er ganz schön kämpfen. Sie lassen sich wirklich sehr bitten. Er muss das Huhn mit Zwicken und viel autoritärem Machtverhalten beeindrucken. Das kostet ihn sehr viel Überzeugungskraft und Energie.

Zu Ostern werden dann Eier gelegt. Das ist ebenso Schwerarbeit. Hat eine Henne ein Ei im Nest gelegt, verkündet sie laut und gackernd ihren Erfolg. Diese Meldung kann niemand überhören! Manche Hühner sind auch nicht bereit, sich bestehlen zu lassen. Sie picken mit dem Schnabel auf den Dieb, und wenn er sich nicht vertreiben lässt, gibt es noch eine Lösung. Sie verstecken die Eier im Heu oder im Holzschuppen. Manchmal baut das Huhn auch ein verstecktes Nest unter einem Busch in der Wiese. Es gibt also nicht nur „dumme“ Hühner. Sie lassen uns oft ziemlich dumm aussehen. Hinter solchen Verhaltensweisen scheint viel Energie zu stecken.

Eierlegen ist Schwerarbeit: Hat eine Henne ein Ei im Nest gelegt, verkündet sie laut und gackernd ihren Erfolg.

Ein Besucher aus der Stadt findet Hühner vielleicht lustig. Niemand sieht dieses Verhalten und versteht ein solches Lebewesen auch nicht, wenn es tiefgekühlt im Supermarkt zu kaufen ist. Bei uns dürfen Hühner sehr alt werden und auch an Altersschwäche sterben. Sie schenken uns ein Leben lang ihre Eier, und das ist Energie für uns Menschen. In diesem kleinen Ort in Niederösterreich, an diesem Platz, spüren viele Menschen bewusst oder unbewusst eine starke Energie, die sie immer wieder anzieht. ■

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Erfahrung: Seit mehr als 40 Jahren Praxen für Mediale Beratung, Spirituelle Therapien in der Wegbegleitung des spirituellen Transformationsprozesses.


Fokus: Ausgerichtet auf das spirituelle Wachstum, um neue Perspektiven und Klarheit zu vermitteln.


Tätigkeitsfelder: Einzelsitzungen in der Schweiz und auf Events im gesamten deutschsprachigen Raum.


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Diverse Ausbildungen u. a. in trancepersonaler Psychologie, Bioenergetik, Katathymes Bilderleben, Hypnose, Reinkarnationstherapie, Arbeit mit Charakter, Typenlehre, Traumarbeit und Chaostheorie.