Wie sie uns und wir sie gesund halten Katzen – Begleiter und Medizin


Philipp Feichtinger

Wie wertvoll Katzen im Rahmen des Familienlebens sein können, wie sanft und wohltuend sie die Atmosphäre zu Hause bereichern und auf welche Weise sie uns auch für ihr Wohlbefinden brauchen, möchte ich im folgenden Artikel näher beleuchten. Neben persönlichen Erfahrungen soll es auch um Tipps und Anregungen gehen, wie Sie Ihrer Katze Gutes tun und gleichzeitig auf ihre besonderen Kräfte gezielter zurückgreifen können.

Katzenbaby mit Kuscheldecke

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Seit frühester Kindheit sind Katzen ein wesentlicher Teil meines Lebens und wertvolle Familienmitglieder. Aus diesem Grund bin ich auch der Meinung, dass man für eine Katze auch eine lebenslange Verantwortung trägt – nicht nur, wenn sie klein und süß sind, sondern auch im hohen Alter, wo sie Pflege brauchen.

Feinfühlige Wesensart

Ich finde, man kann mit Fug und Recht behaupten, dass Katzen neben Hunden zu den sensibelsten Haustieren zählen. Kaum jemand reagiert so feinfühlend auf unsere Sorgen, Ängste, Schmerzen und Trauer. Katzen zeigen ihre Zuneigung oft sehr subtil, um uns immer wieder daran zu erinnern, dass wir nicht alleine sind. Ein kurzes Streichen entlang der Hosenbeine, ein rasches Lecken an der Hand oder ein kleiner Knuff mit dem Kopf verdeutlichen die hohe Empathie einer Katze. Zwar gibt es selten Tiere, die so eigensinnig sind und selbst bestimmen, wann sie ihre Verbundenheit zeigen, dennoch kommt diese dann immer ehrlich.


Im Gegensatz zu Hunden sind Katzen viel weniger auf uns Menschen angewiesen, können sich mühelos alleine beschäftigen und lassen sich manchmal auch den ganzen Tag nicht blicken. Dies geschieht nicht, weil sie das Interesse an uns verloren haben, sondern vielmehr, weil sie sich ganz bewusst ihre Freiräume nehmen, Ruhezeiten einhalten und Abstand genießen. Gleichzeitig geben sie vor, wann sie auf uns zugehen. Insbesondere dann, wenn wir uns unwohl fühlen oder traurig sind, erscheinen sie, selbst nach Stunden Abstinenz, wie von Zauberhand. Ebenso subtil halten sie auch ein Familiengefüge zusammen, spüren, wenn jemand nach Hause kommt, oder wechseln ihre „Streichelperson“, wenn jemand anderes den Raum betritt. Ihre schnelle Auffassungsgabe, wenn sich etwas bei ihrer Menschenfamilie verändert, zeigen sie durch Nähe, Schnurren und Begleitung. Hat man einen „kleinen Schatten“ auf Schritt und Tritt bei sich, möchte uns die Katze sicher etwas mitteilen. Aus meiner Erfahrung gibt es auch bei Erkältungen keine „besseren Pflegekräfte“ als die eigenen Katzen.


Katzen sind nicht laut oder machen sich durch Krach bemerkbar, sondern zeichnen sich durch ihre stille Präsenz aus. Selbst wenn sie schlafen oder gerade nicht im Raum anwesend sind, „wachen“ sie über ihre Menschen und fordern gleichsam, ihre Fühligkeit zu respektieren. Dies sind wesentliche Parameter für ihre Art der Medizin, die sie uns Menschen schenken möchten.

Wir Menschen spüren die heilsame Intention der Katze besonders, wenn sie zu uns kommt und zu schnurren beginnt.

Katzenmedizin

Als Katzenhalter werden Sie sicher bereits in den Genuss ihrer heilsamen Fähigkeiten gekommen sein. Auf welche Weise sie nicht nur Vertrauen und Verbundenheit ausdrücken, sondern uns auch helfen möchten, darum soll es im nächsten Abschnitt gehen:

Eine besondere Frequenz

Hunde verbinden wir mit Bellen, Katzen mit Miauen und Schnurren. Gerade Letzteres macht sie auch so einzigartig. Nicht nur unsere kleinen Stubentiger besitzen diese Fähigkeit, sondern auch große Raubkatzen. Die hierbei erzeugte Frequenz soll neben der eigenen Zufriedenheit auch Dankbarkeit ausdrücken und auch der eigenen Entspannung dienen. Nicht selten geht das Schnurren in den Schlaf über. Diese spezielle Schwingung kann auch auf den Menschen positive Auswirkungen haben: Eine Beruhigung von Atem, Herzfrequenz, Blutdruck, Hirnströmen, Nervenaktivität und Muskelspannung können messbar sein. Wir Menschen spüren die heilsame Intention der Katze besonders, wenn sie zu uns kommt und zu schnurren beginnt. Dann wissen wir, dass sie dies auch für uns tut und uns Gutes damit tun möchte.

Die Suche nach Nähe

Auch hier hat die Katze viele Techniken, wie sie ihre Zuneigung zeigen kann. Neben einem Schlurfen um die Beine (dabei meine ich nicht den Wunsch nach Essen) kennen Sie vielleicht auch den kleinen Knuff mit dem Kopf oder den Nasenstupser. Doch auch das bewusste Platzieren auf dem Schoß von uns Menschen zählt hier dazu. Ich muss immer schmunzeln, wenn unsere ältere Katze mehrmals täglich auf meinen Vater zusteuert, sobald er sich auf die Wohnzimmercouch setzt. Dann rollt sie sich auf seinem Schoß zusammen, leckt die Hände und möchte am Bauch gestreichelt werden. Gerne läuft sie ihm auch durchs ganze Haus nach oder ruft, wenn er kurz bei der Eingangstür raus ist. Körperliche Nähe kann bei Mensch und Tier nicht nur die Ausschüttung des Kuschelhormons Oxytocin bewirken, sondern verdeutlicht ebenso Verbundenheit und den Wunsch, zusammen zu sein. Da Katzen bewusst entscheiden, wann sie dies möchten und wann sie eher alleine sein wollen, sind diese Zeichen der Zuneigung noch höher einzuschätzen.

Feinfühligkeit

Wie bereits beschrieben, haben Katzen ganz feine Antennen und nehmen Veränderungen sehr schnell wahr. Häufig gehen sie in die Helferrolle und möchten auf ihre Weise unterstützen, damit es uns rasch besser geht – auch wenn dies bloß bedeutet, dass sie bei uns liegen. Ich kann mich gut erinnern, als wir als Familie von einem Tunesien-Sommerurlaub zurückkamen und meine Mutter eine Lebensmittelvergiftung mitbrachte. Sie lag mit Fieber im Bett, erhielt eine Infusion vom Hausarzt und unsere damalige Katze lag auf der Bettdecke. Dieses Foto haben wir heute noch. Für mich ist dies ein Symbol dafür: „Du bist nicht allein.“ Auch wenn ich in der Kindheit krank war, lag genau diese Katze immer auf mir. Als mein Vater vor einigen Jahren einen Motorrad-Unfall hatte, nahmen ihn sofort beide Katzen in Beschlag: Eine positionierte sich auf dem Bauch, die andere bei den Füßen. Ich bin überzeugt, sie wollten uns damit anregen, trotz Erkrankung oder Schmerzen in eine andere Energie zu kommen. Seit dem Tod meiner Mutter möchte eine unserer Katzen gerne bei meinem Vater übernachten. Wenn er sich wieder einmal dazu erweichen lässt, kommt sie mehrmals nachts näher, leckt ihn ab oder knufft mit dem Kopf, als wolle sie überprüfen, ob alles in Ordnung ist. Damit schenkt sie ihm auch Trost in Zeiten der Trauer.

Katzen legen sich gerne dort auf unseren Körper, wo wir Schmerzen haben, gerade ein emotionales Thema spüren oder verspannt sind.

Heilung durch Ausstrahlung und Wärme

Wenn wir noch beim Thema Fühligkeit bleiben, so haben Sie vielleicht schon einmal festgestellt, dass sich Katzen sehr gerne an die seltsamsten Orte legen. Das kann direkt auf den Laptop sein oder zum Fernseher oder mitten im Raum. Energetisch wird immer wieder überlegt, wie sehr Katzen Elektrosmog, Wasseradern oder auch fremde Energien wahrnehmen können und sich bewusst dort niederlassen, um den Menschen zu schützen.


Ebenso legen sie sich gerne dort auf unseren Körper, wo wir Schmerzen haben, gerade ein emotionales Thema spüren oder verspannt sind. Durch ihre Körperwärme kombiniert mit Schnurren können sie körperlich und seelisch vieles in Bewegung bringen. Wenn ich traurig bin oder mir etwas Kummer macht, legt sich sicher eine Katze auf den Brustkorb und blickt mich an. Auf diese Weise spürt man ihren Beistand, kommt durch die Vibration in eine andere Energie und kann sich leichter entspannen.

Streicheleinheiten von Frauchen

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Gegenseitiges Geben

Wer lange mit Katzen zusammenlebt, weiß, wie zäh sie sein können und dass sie sich lange nicht anmerken lassen, wie es ihnen wirklich geht. Umso wichtiger finde ich es, auch energetisch und aus Gründen der Fürsorge als Mensch gut auf sie achtzugeben. Folgende Aspekte sollten berücksichtigt werden:

Katzen agieren oft als Beschützer

Persönlich durfte ich schon öfter erleben, dass Katzen wie ein energetischer Staubsauger vieles von ihrer Menschenfamilie fernhalten möchten, um negative Einflüsse von uns abzuwehren. Sie reagieren dann vielleicht vermehrt mit Müdigkeit oder auch Erbrechen. Entsprechende Symptome sollten natürlich immer zuerst medizinisch abgeklärt werden, dennoch dürfen auch ihre Schutzambitionen im Blick behalten werden. Bei meiner 18-jährigen Katze durfte ich dies ganz deutlich erfahren, als diese aus heiterem Himmel nach dem Jahreswechsel ständig erbrach. Der Tierarzt konnte nichts Außergewöhnliches finden, also arbeitete ich mit der Bioresonanz. Diese ergab, dass in der Silvesternacht meine Schwester mit ihrem damaligen Partner bei uns übernachtet hat. Genau auf dem Sofa, wo die Katzendame immer schlief. Die Beziehung zu ihrem Freund neigte sich zu diesem Zeitpunkt schon dem Ende zu und das Verhältnis war äußerst schwierig. Die Katze fing dabei offenbar vieles auf, weil sie meine Schwester ebenfalls von klein auf kannte und reagierte schließlich auf körperliche Weise. Darum meine Empfehlung: Bedenken Sie bei Katzen immer ihren Beschützerinstinkt und nehmen Sie gegebenenfalls Kontakt mit einem Tierenergetiker bzw. einem Tierkommunikator auf, wenn Ihnen ein seltsames Verhalten auffällt, das nicht medizinisch erklärbar ist.

Katzen sind keine kleinen Menschen

Auch wenn wir dies manchmal vergessen: Katzen haben einen anderen Stoffwechsel und eine andere Ernährung als wir Menschen. Wenngleich sie vielleicht hinsichtlich verschiedener Leckereien konditioniert wurden, so dürfen sie dennoch nicht alles fressen. Gerade beim Kohlenhydratestoffwechsel tun sie sich sehr schwer – weshalb Katzen Kohlenhydrate aus Proteinen (Eiweißstoffen) größtenteils bilden. Deshalb sollten auch keine Kuchen, Chips oder sonstige Lebensmittel mit hohem Kohlenhydrat- bzw. Zuckeranteil an die Katzen weitergegeben werden. Neben Übergewicht ist vor allem die Diabetesgefahr ein ernstzunehmendes Problem. Doch auch bei anderen Aspekten gilt es, die Wesenszüge und das Tierische der Katze zu achten. Eine artgerechte Haltung, möglichst ohne neumoderne Spielsachen oder Schlafmaterialien stellen sie aus Erfahrung schneller und langfristiger zufrieden.

Änderungen des Verhaltens ernst nehmen

Im Laufe der Jahre kennen wir unsere Stubentiger normalerweise sehr gut. Weshalb es auch so wichtig ist, sie in ihrem Verhalten (Fressen, Schlafgewohnheiten, Freigang etc.) aufmerksam zu beobachten. Fressen sie plötzlich weniger oder zeigen sich Magen-Darm-Beschwerden wie häufiges Erbrechen oder Durchfall, so sollten wir stets hellhörig sein und dementsprechend den Tierarzt aufsuchen. Auch Verhaltensänderungen wie Rückzug, lautes Miauen in der Nacht oder erhöhtes Schmerzempfinden bei Berührung müssen abgeklärt werden. Da Katzen sehr feinfühlig sind, sollten wir ebenso achtsam auf sie schauen und sie nicht unnötig leiden lassen. Zwar sind sie Meister des Vertuschens und des Überspielens, dennoch können oft kleine Veränderungen größere körperliche oder seelische Ursachen haben.

Sehr scheue oder ruhige Katzen sollten keinesfalls zum Spielen gezwungen werden oder, wenn Besuch kommt, aus der Reserve gelockt werden.

Dem Wesen entsprechende Behandlung

Zur Gesundheit unserer Katze können wir sehr viel beitragen. Auf ein paar Aspekte möchte ich daher eingehen:

Ruhe als Ressource

Katzen schlafen sehr viel – das kennen Katzenhalter nur zu gut. Dementsprechend ist es auch wichtig, ihnen diesen Freiraum zu gönnen und sie nicht ständig zu stören, absichtlich Krawall zu machen oder sie von ihrem Liegeplatz wegzunehmen. Natürlich tun dies alle ab und an, wenn wir uns eine kurze Kuscheleinheit wünschen. Doch bereits geschrieben, haben Katzen einen sehr starken Willen und fordern auch ihren eigenen Raum ein. Wer seine Stubentiger kennt, weiß jedoch normalerweise, wie er sich zu verhalten hat und welche Vorlieben sie haben. Beispielsweise sehr scheue oder ruhige Tiere sollten keinesfalls zum Spielen gezwungen werden oder, wenn Besuch kommt, aus der Reserve gelockt werden, das kann für die Katze massiven Stress bedeuten. Ebenso sollte bei größeren Umbauten gerade an diese Tiere gedacht werden, da sie Dauerlärm ebenfalls sehr belasten kann.

Haltungstipps

Zwar sind Katzen Einzelgänger und wenn sie von klein an gewöhnt sind, alleine gehalten zu werden, dann vertragen sie das auch. Doch ansonsten sollte doch darauf geachtet werden, dass sie auch Artgenossen im eigenen Haushalt haben. Untereinander gibt es trotzdem eine andere Kommunikation und sie sind weniger vom Menschen abhängig. Ich erlebte das, als eine unserer beiden Katzen mit 17 Jahren ganz plötzlich verstarb und die zweite mit 13 Jahren zurückblieb. Erst nach über einem Jahr haben wir uns wieder für eine Gefährtin entschieden, weil die andere Katze in diesen 14 Monaten massiv gealtert ist und sich eine spürbare Leere in ihrem Verhalten eingeschlichen hat. Als sie dann starb, haben wir ihrer Gefährtin wesentlich schneller eine neue Kameradin geschenkt.

Kleine Entdecker

Katzen sind sehr neugierig und machen sich auf Entdeckungsreisen. Dies sollte man stets mit bedenken, da diese Eigenschaft manchmal auch ins Auge gehen und sie aus unserer Sicht auf viel Blödsinn kommen können: angefangen beim Trinken aus der Toilette oder aus dem Zimmerbrunnen, auf den Schrank springen und hinten herunterrutschen, Kerzen auf den Boden werfen, in Zimmerpflanzen beißen oder mit einem geliebten Kleidungsstück spielen. Darum meine Empfehlung: Wenn es die Möglichkeit gibt, den eigenen Stubentigern etwas Spannendes zu basteln, ihnen eine alte Schachtel mit altem Zeitungspapier auszulegen oder ihnen einen Kratzbaum aufzustellen, dann bitte ermöglichen Sie ihnen dies. Auch mit einem zusammengeknüllten Papier, einem verpackten Bonbon, einem Haargummi oder einem alten Stofftier können Sie Ihrer Katze viel Freude machen und sie gleichzeitig auf Entdeckungstour schicken. Dass ihnen dann kein Blödsinn einfällt, lässt sich nicht vermeiden, dennoch sind sie dann eher beschäftigt. Freigänger sind hier meist weniger betroffen, weil sie draußen die Welt erkunden.

Hauskatzen sind besondere Wesen, die für ihre Familie vieles bewirken können.

Maßnahmen für nachhaltiges Wohlbefinden

Anbei möchte ich als Katzenhalter verschiedene Tipps teilen, wie Sie es Ihrem Stubentiger angenehm machen können. An der Stelle sei gesagt, dass ich dies nicht aus tiermedizinischer oder psychologischer Sicht betrachte.

Energetische Stärkung

Ihre feinen Antennen machen Katzen auch sehr empfänglich für fremde Energien, die sie zwar gut selbst regulieren können, doch manchmal stoßen sie auch an ihre Grenzen. Wenn Sie Ihre Stubentiger daher energetisch unterstützen, werden sie es Ihnen auf jeden Fall danken. Katzen sind dabei allerdings sehr wählerisch – nur weil sie Ihnen bspw. Reiki anbieten, heißt das nicht, dass sie das jetzt in diesem Moment in Anspruch nehmen möchten. Wir können ihnen bloß verschiedene Zugänge gewähren – ihnen unter anderem einen gereinigten Edelstein unter den Schlafplatz legen – doch welche Schwingung ihnen gerade am besten gefällt, entscheiden sie selbst. Dies kann für uns manchmal bedeuten, zu experimentieren. Doch Sie werden merken, dass sich Ihre Katze ihre energetische „Ration“ zum rechten Zeitpunkt einfordern wird. Vor allem wenn sie sich zu uns legen, können wir sanfte Griffe aus der Energiearbeit ausprobieren. Da Katzen meist nicht gerne über eine längere Zeit für eine Behandlung liegen bleiben, bieten sich auch Fernverfahren wie Bioresonanz an. Hier durfte ich schon viele spannende Erfahrungen machen, auch kombiniert mit einer Kontaktaufnahme über Reiki. Auch aus Vorsorgegründen kann bei einer Katze mit Bioresonanz das Gleichgewicht hergestellt werden, bevor sich erste Anzeichen zeigen.

Mit Frauchen im Bett schläft es sich am besten

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Vorsorge und Versorgung

Eine entsprechende medizinische Versorgung von klein auf sehe ich als elementar für ein langes und gesundes Leben an. Gerade Parasiten wie Würmer können oft schon vor der Geburt übertragen werden, auch Milben können sich bereits in den ersten Lebenswochen einnisten. Dementsprechend sollten Katzenkinder möglichst früh durchgecheckt und geimpft werden, vor allem, wenn sie Freigänger sind. Ebenfalls ist eine Sterilisation bzw. Kastration anzuraten, um so unnötiges Leid zu vermeiden. Freilaufende Katzen sind doch größeren Gefahren durch Artgenossen, Autos, Verletzungen oder andere Tiere ausgesetzt, weshalb ein genaues Beobachten der eigenen Stubentiger und entsprechende Vorsorge auch wichtig ist. Ich habe das einmal bei einer zugelaufenen Katze erlebt, die niemand mehr haben wollte. Sie war dann ein paar Tage weg und verhielt sich seltsam. Schließlich biss sie sich eine Wunde auf, die dann voller Maden war. Der Tierarzt konnte sie nur noch erlösen. Genau das meine ich mit meinen Worten aus der Einleitung: Ein eigenes Tier bedeutet lebenslange Verantwortung. Als Halter muss ich für sein Wohlbefinden sorgen, es auch immer wieder einmal untersuchen lassen und hellhörig sein. Gerade ab einem gewissen Alter (etwa 11 bis 12 Jahren) sollten auch die Zähne, die Muskulatur und die Reaktionsfähigkeit regelmäßig überprüft werden.

Altersgerechte Pflege

Trotz artgerechter Haltung und Vorsorge werden auch Katzen älter und bringen entsprechende Erscheinungen mit. Neben Arthrose sind auch Herz- und Schilddrüsenbeschwerden, Diabetes, Tumore, Nierenschwäche, Zahnausfall, Entzündungserscheinungen, Immunschwächen und Verdauungsbeschwerden nur einige der häufigsten Alterserkrankungen. Dies kann neben einer entsprechenden Medikation auch zu einer veränderten Fütterung (andere Nahrung, Zerkleinerung etc.), einem häufigeren Tierarztbesuch und Pflegemaßnahmen führen, wie Spritzenaufziehen oder Mobilisierungen nach physiotherapeutischer Anleitung. Wie bei älteren Menschen kann die letzte Lebensphase mit Schmerzen, einem schwankenden Gesundheitszustand, verändertem Gemüt und Hilfsbedürftigkeit verbunden sein. So wie uns unsere Katzen ihre Liebe ein Leben lang schenken, sollten auch wir bis zum Schluss für sie da sein. Dies kann manchmal auch sehr schwere Entscheidungen miteinschließen.

Fazit

Hauskatzen sind besondere Wesen, die mit ihrer stillen Präsenz und ihren einzigartigen Fähigkeiten für ihre Familie vieles bewirken können. Zwar mögen sie ihren eigenen Kopf haben und selbst bestimmen, was sie geben möchten und wo sie Freiraum brauchen, dennoch besitzen sie ihre ganz eigene Medizin, mit der sie uns Menschen Liebe und Wohlbefinden schenken möchten. Gleichsam ist es wichtig, gut auf sie zu achten und sich der eigenen Verantwortung ihnen gegenüber stets bewusst zu sein. So darf es ein respektvolles und achtsames Zusammenleben geben, das viele schöne Stunden und ein gegenseitiges Halten ein (Katzen-)Leben lang ermöglicht. ■

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  • Philipp Feichtinger

    Zum Autor: Philipp Feichtinger

    Heilpraktiker, Naturheil- und Hypnosetherapeut, ausgebildeter Mittelschullehrer, Orgenetiker, Coach für Geistige Entwicklung und Autor, führt seine eigene Praxis in Riedau (Oberösterreich).

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